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KUKA-Aktie: Kleinroboter "Agilus" in München präsentiert


23.05.2012
Warburg Research

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christian Cohrs, Analyst von Warburg Research, stuft die KUKA-Aktie (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) nach wie vor mit "verkaufen" ein.

Gestern habe die Automatica-Messe in München begonnen. Das Unternehmen habe seinen Kleinroboter "Agilus" präsentiert und ebenfalls eine Analystenkonferenz veranstaltet. Die wichtigsten Punkte seien gewesen: Einstieg in ein neues Produktsegment - "Agilus" sei ein kleiner Vertikalarmroboter mit einer Tragkraft von 6 oder 10kg. Der Roboter sei eine komplette Inhouse-Entwicklung und mit KUKAs Standard-Steuerungstechnologie sowie -Softwareoptionen ausgestattet. Bisher habe KUKA auf Kundenanfrage jährlich etwa 500 Kleinroboter von einem Drittanbieter verkauft. Das Management strebe für Agilus (mittelfristig) 15% Marktanteil im Kleinrobotersegment an. Dies entspreche 6.000 Einheiten und einem Umsatzvolumen von ungefähr EUR 100 bis 120 Mio. p.a. Die Markteinführung sei für Q4/2012 geplant.

Bessere Durchdringung und höherer Marktanteil in der allgemeinen Industrie: "Agilus" sei für den Bedarf in verschiedenen nicht-automobilen Sektoren wie Lebensmittel, Werkzeugmaschinen, Elektronik etc. entworfen worden und sei damit ein Schlüsselelement der Strategie des Managements, seine Präsenz in der Allgemeinindustrie zu erhöhen. Für die Allgemeinindustrie werde erwartet, dass die (immer noch relativ) niedrige Roboterdichte in den kommenden Jahren durch höhere Qualitätsansprüche und Lohninflation (Letzteres trifft auch auf die Emerging Markets zu) zunehmen werde. Insgesamt plane KUKA, seine Nr.-1-Position im Bereich Robotik in der Automobilindustrie (ca. 28% Anteil) zu verteidigen, seinen Marktanteil in der Allgemeinindustrie jedoch bis 2017 von derzeit 6% auf 15% zu steigern.

Margen hätten weiteren Raum für Verbesserung: Das Management habe sein Ziel für eine EBIT-Marge über etwa 5% für den Bereich Systems sowie über etwa 10% für den Bereich Robotics bestätigt. Mittelfristig plane das Management, die letztere auf etwa 12% zu steigern. Es werde erwartet, dass die Markteinführung von "Agilus" margenstützend sein werde. Darüber hinaus sei die Produkteinführung nicht mit hohen Anlaufkosten verbunden, da Vertrieb und Service über die bereits existierende Plattform abgewickelt werden könnten.


Andeutung eines guten Q2's: Es wurden keine genauen Zahlen genannt, aber die Manager auf Divisionsebene beider Geschäftseinheiten scheinen mit der bisherigen YTD-Performance sehr zufrieden zu sein, so die Analysten von Warburg Research. Das gruppenweite Book-to-Bill-Verhältnis habe nach Q1 bei 1,6x gestanden und die Analysten würden erwarten, dass es in Q2 auch deutlich über 1x bleiben werde.

Nach der Veröffentlichung der Q1-Zahlen und dem CMD hätten die Analysten ihr Modell aktualisiert, welches jetzt um 10 bis 15% höhere EPS-Schätzungen für den Zeitraum 2012 bis 14e aufweise. Grund hierfür sei hauptsächlich die sehr gute Auftragseingangsperformance, die das Unternehmen YTD gezeigt habe, und optimistischere Margenschätzungen für das Segment Robotics.

Was die Bewertung angehe, würden sich die guten News und die sich verbessernde Ergebnisperformance über Gebühr im derzeitigen Aktienkurs widerspiegeln. KUKA werde inzwischen mit einem 2012e KGV von 12,9x, deutlich über den relevanten Peer Groups (Median von 9,4x (Automobilzulieferer) und 9,7x (Engineering Deutschland)) bewertet. Die Aktie notiere mit mehr als den zweifachen Buchwert, was angesichts erwarteter Eigenkapitalrenditen von etwa 15% sehr ambitioniert scheine. Das DCF- und das FCFY-Modell würden Abwärtspotenzial andeuten.

Die Analysten von Warburg Research bleiben bei ihrer Verkaufsempfehlung für die KUKA-Aktie und passen das Kursziel von 14 EUR auf EUR 15 an. Die größte Gefahr für ihre Empfehlung sei ein Übernahmeangebot. KUKAs hoher Streubesitz und seine führende Marktposition sowie technisches Know-how könnten strategische Käufer anziehen. (Analyse vom 23.05.2012) (23.05.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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